Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Albert­-Ludwigs­-Universität erreicht regelmäßig Spitzenplätze in sämtlichen Hochschulrankings. Auch im internationalen Vergleich kann sich die bereits 1457 gegründete staatliche Universität, eine der ältesten Deutschlands, behaupten. 2007 wurde sie als „Exzellenzuniversität“ ausgezeichnet; 2009 folgte der Titel „Exzellente Lehre“. Mehr als 160 angebotene Studiengänge aus sämtlichen Fachbereichen machen die Albert-Ludwigs-­Universität zu einer Volluniversität. Aufgrund des umfangreichen Angebots im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich gehört sie zu den Hochschulen, deren Studenten sich durch den Festo Bildungsfonds unterstützen lassen können.

Partnerhochschule Uni Freiburg

Studentenstadt Freiburg Leben und studieren in Freiburg

Die Albert­-Ludwigs-Universität Freiburg gehört zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands. Der hohe Stellenwert der Institution spiegelt sich auch im Stadtbild wider: Freiburg ist eine typische Studentenstadt, in deren altem Stadtkern sich sowohl die Universität als auch zahlreiche Studentencafés und -­kneipen befinden. Neben der Albert­-Ludwigs-Universität beheimatet Freiburg noch weitere Hochschulen wie etwa die Pädagogische Hochschule (PH) und die Hochschule für Musik. Insgesamt leben rund 30.000 Studenten in Freiburg.

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Studieren in Freiburg

Studiengänge an der Uni Freiburg

Die Albert­-Ludwigs­-Universität bietet ein breites Spektrum an Studiengängen aus nahezu allen Fachbereichen an. Einen sehr guten Ruf genießt unter anderem die Fakultät für Chemie und Pharmazie: Sie gehört zu den führenden Zentren der interdisziplinären Polymerforschung. Auch die Pionierleistungen des Freiburger Nobelpreisträgers Hermann Staudinger auf dem Gebiet der organischen und makromolekularen Chemie, welche die Grundlage für die Entwicklung der Kunststoffe schuf, brachte der Universität hohes Ansehen ein. Die Fakultät für Mathematik und Physik sticht vor allem durch die Arbeiten im Bereich Kernphysik, Hochenergie­ und Elementarteilchenphysik hervor.

Die Fakultät für Biologie brachte seit ihrer Entstehung anerkannte Biologen wie Weismann, Spemann und Oehlkers hervor, deren Forschungen in der Entwicklungsbiologie einen entscheidenden Beitrag zur modernen Genforschung leisteten. Auch die vergleichsweise junge Technische Fakultät der Uni Freiburg, welche die Fächer Informatik und Mikrosystemtechnik bündelt, ist sehr angesehen. Hier entstehen innovative Lösungen in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz, Bildverarbeitung und Computergrafik, Softwareentwicklung, Eingebettete Systeme, Informationssysteme und viele mehr.

Deutschlandweit sowie international bekannt ist auch die Medizinische Fakultät. Das Universitätsklinikum mit 14 Kliniken und 9.000 Ärzten versorgt jährlich mehr als 300.000 ambulante Patienten. Auch die geisteswissenschaftlichen Studiengänge haben an der Uni Freiburg einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich an dem überaus großen Angebot an philologischen und kulturwissenschaftlichen Fächern. Weitere interessante Studiengänge verteilen sich auf die Fakultäten für Rechtswissenschaft, Theologie, Umwelt- und Wirtschaftswissenschaften.

Bewerbungsfristen an der Uni Freiburg

Für die Studiengänge an der Albert-­Ludwigs­-Universität Freiburg gibt es keine einheitlichen Bewerbungsfristen. Daher sollten man sich unbedingt rechtzeitig darüber informieren, welche Termine für die Bewerbung relevant sind. Am frühesten muss man sich in der Regel für einen der Studiengänge bewerben, die über die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben werden. ­ Das sind die Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Hier gelten besondere Fristen. Darüber hinaus unterscheiden sich die Bewerbungsfristen von Fächern mit oder ohne Zulassungsbeschränkung sowie Bachelor­- und Masterstudiengänge. Bei einigen Studiengängen müssen die Bewerber an einer Aufnahmeprüfung teilnehmen und diese erfolgreich bestehen, um aufgenommen zu werden. ­ Hier gelten meist individuelle Fristen. In jedem Fall ist es wichtig, sich frühzeitig über die Termine und erforderlichen Bewerbungsunterlagen zu informieren, damit man seine Chance auf den Traum-Studiengang nicht verpasst.

Studienkosten an der Uni Freiburg

Ein Studium kostet Geld, ganz egal, um welchen Studiengang oder welche Hochschule es sich handelt. Da die Uni Freiburg eine staatliche Universität ist, fallen immerhin keine Studiengebühren an. Allerdings muss pro Semester ein Semesterbeitrag von derzeit 142 € (Stand: Sommersemester 2015) bezahlt werden. Doch ein ganzes Studium ist natürlich weitaus teurer. Denn üblicherweise kommen noch Kosten für benötigte Studienmaterialien hinzu, die von Studiengang zu Studiengang verschieden hoch sein können. Wer nicht mehr zu Hause wohnt, muss außerdem für die monatliche Miete tief in die Tasche greifen und für Lebensmittel und andere Lebenshaltungskosten aufkommen. Im Durchschnitt fallen so pro Monat 570 bis 1.100 € für einen in Deutschland Studierenden an. Wie hoch die Ausgaben tatsächlich sind, hängt jedoch von der jeweiligen Situation des Studierenden ab. ­ Zum Beispiel unterscheiden sich die Mietpreise in verschiedenen deutschen Städten erheblich voneinander.

Studienkreditberatung Welche Studienfinanzierung ist die richtige?

Sobald man sich für ein Studium entschieden hat, kommt früher oder später die Frage nach der Studienfinanzierung auf. Die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig – Studienkredit, BAföG, Studienfonds oder Stipendium, man muss sich im Vorfeld gut informieren, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Studieren mit oder ohne BAföG

Beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) handelt es sich um eine staatliche Unterstützung für Azubis oder Studenten. Einen Antrag auf BAföG kann zwar jeder stellen, doch nicht immer hat man Glück und erhält die monatliche Sozialleistung: Ob jemand Anspruch auf BAföG hat oder nicht, hängt unter anderem vom eigenen Einkommen und dem der Eltern ab. Antragsteller müssen sich außerdem bewusst sein, dass es sich beim BAföG nicht um ein reines Geldgeschenk handelt. Die Hälfte des gezahlten Betrags ist ein Darlehen, das später zurückgezahlt werden muss. Allerdings fallen dabei keine Zinsen an – ein eindeutiger Vorteil gegenüber dem Studienkredit.

Stipendien-Möglichkeiten

Wer ein Stipendium erhält, kann sich glücklich schätzen: Er erhält in regelmäßigen Abständen finanzielle Unterstützung, ohne später etwas zurückzahlen zu müssen. Es gibt viele Institutionen, die Stipendien vergeben, unter anderem Forschungseinrichtungen, politische und religiöse Stiftungen oder auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Voraussetzung für den Erhalt eines Stipendiums sind in der Regel überdurchschnittliche Leistungen im Studium, aber auch soziales Engagement ist oft ein wichtiges Kriterium. Welche Anforderungen an den Bewerber gestellt werden, kommt ganz auf die jeweilige Stiftung an und kann auf der entsprechenden Website in Erfahrung gebracht werden.

Studienkredit-Möglichkeiten

Der Studienkredit ist eine weitverbreitete Form der Studienfinanzierung. Das Prinzip ist einfach: Der Studierende erhält einen monatlichen Betrag, den er später inklusive Zinsen zurückzahlen muss. Angesichts der großen Anzahl an Anbietern sollte man sich unbedingt ausführlich informieren, bevor man sich für einen Studienkredit entscheidet. Die Rückzahlungskosten können sich teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung ist ein Bildungsfonds. Der Unterschied zum Studienkredit liegt in den Konditionen für die Rückzahlung: Diese erfolgt nämlich nicht in festen Beträgen, sondern zu einem festgelegten Prozentsatz des Gehalts. Sowohl die monatlich ausgezahlten Beträge als auch die Rückzahlungen werden individuell festgelegt. Und zurückgezahlt wird erst nach sicherem Berufseinstieg. Damit bieten Bildungsfonds eine besonders faire und flexible Alternative zum Studienkredit und anderen Formen der Studienfinanzierung.

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