„Wohnen für Hilfe“ – ein sinnvolles Projekt mit sozialem Charakter.

Ein interessantes und gleichzeitig geniales Projekt, was vielen den Start in das Studenten- oder Berufsleben erleichtert.

In vielen Städten herrscht ein großer Mangel an günstigen Studentenwohnungen. Gleichzeitig gibt es immer mehr hilfsbedürftige Menschen, welche über freie Zimmer oder Einliegerwohnungen verfügen. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ erfreut sich in vielen Städten immer größerer Beliebtheit.

Studenten und Azubis haben die Möglichkeit ein Zimmer von Senioren, pflegebedürftigen Menschen oder Familien preiswert oder gar kostenlos zu bewohnen. Die Miete erfolgt über kleine verschiedene „Hilfeleistungen“. Am häufigsten sind dabei Gartenarbeit, Hilfe im Haushalt, Kinderbetreuung, die Erledigung von Behördengängen, Fahrdienste und Unterstützung im Schriftverkehr oder am Computer.

Um Streitigkeiten möglichst von vornherein zu vermeiden werden die Bedingungen in einem Vertrag geregelt, besonders wie viele Stunden Hilfe zu leisten sind und ob die Miete damit völlig abbezahlt bzw. ob eine Zuzahlung gefordert ist.

Als Faustregel gilt: eine Stunde Hilfe im Monat für einen Quadratmeter Wohnfläche. Üblicherweise werden anfallende Nebenkosten separat bezahlt.

Im Ausland wird dieses Projekt als „Homesharing“ bezeichnet und ist frei für jeden zugänglich. “Wohnen für Hilfe” existiert schon seit 1992, wodurch das Angebot an verfügbaren Wohnungen nicht zu knapp ist.

Interessiert? Mehr Information bekommst du hier.

[Quelle: wikipedia.de]