Bildungsfonds

Studienförderung Studienfonds

Bildungsfonds

Ein Studium darf nicht an finanziellen Hürden scheitern. Ein Studium darf nicht von sozialer Herkunft abhängen. Bildungsfonds stellen eine innovative und sozial verträgliche Möglichkeit dar, die Kosten für das Studium zu finanzieren.

Meist tragen zum weitaus größten Teil die Eltern diese Last. Dazu kommen noch Gelder von BAföG, aus eigenen Ersparnissen und aus eigenem Verdienst – der leider meist mit studienfremden Nebenjobs bestritten wird und dadurch das Studium verlängert und das Studieren belastet. Dadurch werden die Chancen auf dem späteren Arbeitsmarkt geschmälert. Außerdem bedingt ein verlängertes Studium auch ein späterer Bezug des Einstiegsgehalt – das ist bares Geld, das durch studienferne Nebentätigkeiten verloren geht! Manchmal sind selbst mit all diesen Finanzquellen die gesamten Kosten des Studiums nicht zu tragen. Viele Studierende verzichten dann auf ihr Wunschstudium, einen Studienaufenthalt im Ausland, ein karriereförderndes Praktikum oder den Besuch Ihrer renommierten (Wunsch-) Hochschule.

Bildungsfonds Funktion und Förderung

Bildungsfonds ermöglichen begabten Studenten die Finanzierung eines zielstrebigen, fokussierten und erfolgreichen Studiums mit den besten Aussichten auf eine vielversprechende Karriere. Das Prinzip ist immer gleich: Ein Bildungsfonds zahlt ausgewählten Studierenden regelmäßig fixe Beträge zur Finanzierung ihres Studiums (insbes. der Lebenshaltungskosten, manchmal aber auch „nur“ die Studiengebühren), Monat für Monat, Jahr für Jahr, für eine bestimmte Förderungsdauer, auf Wunsch bis zum Ende des Studiums. Dabei stammt das Kapital von Förderern: Unternehmen, Stiftungen, Privatinvestoren; im Einzelfall auch von den Hochschulen bzw. Bildungsträgern selbst. Im Gegenzug verpflichten sich die geförderten Studierenden, nach dem Ende ihres Studiums und erfolgreichem Berufseinstieg Beiträge an den Fonds zu leisten. Normalerweise gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der Rendite, die Geld erwirtschaften kann, und dem Risiko, das damit verbunden ist: wer in Aktien investiert, kann viel mehr verdienen als derjenige, der sein Geld auf dem Sparbuch liegen lässt, aber auch viel mehr verlieren. Bildungsfonds heben diesen Zusammenhang teilweise auf: die Förderer erhalten eine Finanzrendite, die dem Risiko der Förderung nicht angemessen ist. Sie ist niedriger, und dadurch rechnet sich das Ganze. Mit dem großen Vorteil für die Studierenden, dass sie nicht unnötig viel zurück zahlen müssen. Warum akzeptieren die Förderer diese niedrige Rendite? Weil sie neben der finanzwirtschaftlichen Rendite auch noch andere Fördermotive haben (z.B. emotionale, soziale, etc.). Der jeweilige Bildungsfonds ist eine rechtlich selbständige Gesellschaft, deren Geschäfte von einem Dienstleister geführt werden: der CareerConcept AG aus München. Sie übernimmt die gesamte Abwicklung der Bildungsfonds. Für die Studenten ist die Arbeit von CareerConcept völlig kostenlos: sie zahlen dafür keinen Cent. Ausschließlich der Bildungsfonds und damit die Förderer kommen für die Arbeit von CareerConcept auf.

Verdienstunabhängige Bildungsfonds: bei machen Fonds ist die Höhe der Beitragszahlungen nach dem erfolgreichen Berufseinstieg unabhängig vom später erreichten Einkommen. Ein solcher Bildungsfonds erinnert dann an ein Darlehen im klassischen Sinne: so verpflichtet sich ein Teilnehmer an einem solchen Bildungsfonds-Programm z.B., eine Rate von 200€ monatlich über 48 Monate an den Fonds zurück zu führen. Dabei erfordert ein Bildungsfonds natürlich nicht die Stellung von banküblichen Sicherheiten, und die Aus- und Rückzahlungsmodalitäten sind an die spezifische Situation von Studierenden angepasst.

Verdienstabhängige Bildungsfonds: bei diesen Fonds richtet sich die Höhe der Beitragszahlungen nach dem erfolgreichen Berufseinstieg nach der Höhe des erzielten Gehalts. Hierbei verpflichtet sich also ein Teilnehmer an einem solchen Bildungsfonds-Programm, über einen Zeitraum von 48 Monaten nach dem Ende des Studiums monatlich 5 % an den Fonds zurück zu führen. Ein solcher Bildungsfonds bietet eine Art „Versicherungsfunktion“ für den Teilnehmer: verdient er nach dem Studium nicht so gut, zahlt er auch wenig zurück.

Bildungsfonds Studienfinanzierung

6 Vorteile einer Studienfonds Förderung

Finanzierungsbereiche

Finanzierung der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten und dadurch Finanzierung der Wunschausbildung

Risikobegrenzung

Bei einkommensabhängigen Bildungsfonds keine fixe Schuldenlast und damit begrenztes Risiko für die Studierenden. In jedem Fall transparente Begrenzung der maximalen Rückzahlung

Fokus auf das Studium

Ein Jahr früherer Berufseinstieg bringt einen Barwertvorteil schon zu Beginn des Studiums von über 10.000€

Keine soziale Selektion

eigenes Einkommen und Vermögen und/oder das der Eltern wird nicht berücksichtigt

Einmalaufwendungen

Finanzierung einmaliger Aufwendungen wie bspw. ein Auslandsaufenthalt ist bei den meisten Fonds möglich

Direktstart

Keine banküblichen Sicherheiten nötig

  • Alle Hochschulabschlüsse
  • MINT und BWL Studiengänge
  • 100 % Deckung der Studiengebühren
  • Berufsbegleitend oder Vollzeitstudium
  • Auslandssemester/Auslandsstudium
  • 24 / 7 Onlinebewerbungsportal

1.000 €
monatlich

5.000 €
Minimalfinanzierung

40.000 €
Maximalfinanzierung