Du kannst als Studierender jeden Monat 400 Euro brutto im Monat anrechnungsfrei verdienen. Verdienst du dein Geld durch unregelmäßige Jobs wird dir ein Freibetrag von ca. 4.800 Euro in einen Bewilligungszeitraum von 12 Monaten gewährt. Der Nettofreibetrag beträgt 255 Euro. Durch Sozialabgaben und Werbungskosten in Höhe von 920 Euro pro Jahr kommst du auf ein Bruttoeinkommen von etwa 400 Euro.

Gehst du einer selbstständigen Tätigkeit nach kannst du die Werbungskostenpauschale nicht mit anrechnen. Bei einer selbständigen Tätigkeit musst du besonders darauf achten, dass du nicht in die Scheinselbstständigkeit abrutschst.

Hilfreiche Informationen findest du zum Thema Dazuverdienen findest du unter der Rubrik: Jobben > Bafög

Bei der Antragsstellung für die BAföG Förderung musst du Angaben zu deinen Einkünften machen. Sobald du über 400 Euro monatlich verdienst, wird dein überschüssiger Verdienst deinem Bedarfssatz entgegen gerechnet.

Wichtig:

Das Verheimlichen von Einkommen ist strafbar. Sollte sich dein Einkommen während des Bewilligungszeitraumes verändern, musst du dies unmittelbar dem BAföG-Amt mitteilen.

Dein Kindergeld wird in der Regel nicht als Einkommen gezählt. Solltest du verheiratet oder geschieden sein, werden etwaige Unterhaltsverpflichtungen deines Partners mit angerechnet.